Extra weiche Kokosmakronen

Auf der Zunge zergehend

Ein echter Klassiker und für Allergiker sind Kokosmakronen gut geeignet, da überhaupt kein Mehl enthalten ist. Sie sind frisch am besten. Dann sind sie außen kross und innen schön weich. Ein klares JA für diese Weihnachtsplätzchen und in diesem Beitrag zeige ich Dir, wie diese Kokosmakronen gemacht werden.

Die wichtigsten Inhalte für Dich zusammen gefasst

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Kindheitserinnerungen an die weichen Kokosmakronen

Wer kennt sie nicht aus der Kinderzeit. Bei uns hat sie die Oma immer gebacken. Sie sind die perfekte Eiweiß-Resteverwertung und man braucht wenig Zutaten. Kokosraspel, Eiweiß und Zucker. Das sind die Basisprodukte. Nun kann man noch mit Aromen spielen, wenn man mag. Sei es mit etwas Bittermandelöl, Zimtöl oder auch Zitronenabrieb.

So verhindert man, dass die Kokosmakronen verlaufen.

Das Wichtigste für die Makronenmasse ist das frische und fettfreie Eiweiß. Es darf kein Eigelb im Eiweiß sein, sonst wird es nicht steif. Um sicher zu sein, muss die Schüssel mit der steifgeschlagenen Eiweiß-Zucker Masse auf den Kopf zu stellen sein und die Masse darf nicht aus der Schüssel fallen. Dann ist sie steif genug.

Neben ein perfektes Eiweiß ist auch das Auflösen vom Zucker sehr wichtig. Erst wenn der Zucker komplett im Eiweiß aufgelöst ist, ist die Baisermasse fertig. Ich verwende für die Masse gerne Kristallzucker, denn es dauert länger bis er sich auflöst und sich wirklich perfekt mit der Eiweiß-Masse verbunden hat. Wenn ich etwas von der Makronenmasse zwischen zwei Fingern verreibe, spüre ich ob der Kristallzucker sich perfekt aufgelöst hat. Würde ich das mit Puderzucker probieren, würde ich keine Körnchen spüren, da der Zucker zu fein vermahlen ist. Somit kann ich da nicht sicher gehen, dass er komplett aufgelöst wurde.

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Wenn die Makronen so gut vorbereitet ist, kommt jetzt noch die Kokosmakronen mit dazu. Diese hebe ich nicht mit einem Schneebesen, sondern mit einem Teigspatel * unter. Das Eiweiß zerstört zu viele Luftbläschen im Eiweiß und kann die Masse instabil werden lassen.

Auch beim Aufdressieren sollte man vorsichtig sein. Ich nutze einen Eisportionierer* oder zwei Teelöffel. Solltest Du die Makronenmasse mit einem Spritzbeutel auf die Oblaten oder das Backblech spritzen wollen, dann wähle eine ausreichend große Tülle. Denn auch eine zu kleine Tülle zerstört das steife Eiweiß.

Vorteil einer Back-Oblate

Die Backoblaten versiegeln die Rückseite, sodass die Makronen nicht so schnell austrocknen. Außerdem lassen sich die Kokosmakronen leichter vom Backblech nehmen. Wenn man ohne die Backoblate backen möchte, kann es sein, dass man sie länger backen muss, weil die Makronen am Backpapier kleben bleiben. Dadurch werden die Makronen trockener und brauchen länger.

Wie lange bleiben die Kokosmakronen frisch?

Die Makronen sollten nach dem Abkühlen in eine luftdicht verschlossene Dose* aufbewahrt werden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sie darin gut zwei Wochen frisch bleiben.

Mein Video zur Herstellung der Kokosmakronen

Mein Rezept zur Herstellung der glutenfreien Kokosmakronen

Weiche, glutenfreie und laktosefreie Kokosmakronen

Extra weiche Kokosmakronen

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Silke
Vorbereitung 20 Minuten
Zubereitung 20 Minuten
Auskühlen 30 Minuten
Rezept für 15 Stück

Kochutensilien

  • 1 Handrührgerät oder Küchenmaschine
  • 1 Schüssel
  • 1 Eisportionierer oder 2 Teelöffel
  • 1 Silikon-Backmatte
  • 1 Abkühlgutter

Zutaten

  • 200 gr Zucker
  • 100 gr Kokoraspeln
  • 3-4 Eiweiß a 36 Gramm
  • 1-2 Tropfen Bittermandelöl
  • 1 Prise Salz
  • Backobladen optional

Anleitungen

Kokosmakronen-Masse zubereiten

  • Den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Eiweiß mit einer Prise Salz anschlagen, dann den Zucker einrieseln lassen, Bittermandelöl dazu und auf mittlerer Stufe ganz steif schlagen.
  • Die Masse muss glänzen und der Zucker sollte sich aufgelöst haben. Das kann gut 10 Minuten dauern. Lieber etwas länger als zu kurz. Um zu Überprüfen, ob die Masse fertig ist, nehme ich etwas von der Masse zwischen zwei Finger, spürt man keine Zuckerkristalle mehr, hat sich der Zucker aufgelöst.
  • Dann kommen die Kokosflocken mit hinein und werden mit einen Teigspatel vorsichtig untergehoben.

Kokosmakronen formen und backen

  • Mit dem Eisportionierer setze ich Kugeln auf die Backoblade. Wer keine Backoblade mag, kann sie direkt auf die Backmatte oder Backpapier setzen.
  • Im vorheizten Backofen, im unteren Drittel backe ich die Kokosmakronen für ca. 15 -17 Minuten hell aus.
  • Mit einer Winkelpalette oder einem breiten Messer setze ich die Kokosmakronen auf ein Abkühlgitter.

Notizen

Tipps

Gerne kann man noch weitere Armonaten wie Zitronenschale, Orangenschale hinzufügen etc… dazu geben. Das Zimtrindenöl gibt es ganz toll von der Firma Oshadhi. Es lässt die Makronen richtig interessant schmecken und erinnert keinesfalls an den normalen Zimtgeschmack! Man kann es auch weg lassen.
Außerdem kann man die Kokosraspeln auch gegen gemahlene Haselnuss austauschen. Dafür aber kleiner Makronen auf die Obladen setzen, da die Makronen durch das in den Haselnüssen enthaltene Öl etwas in die Breite gehen!
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